Vom Alltagsgegenstand bis zum speziellen Hightech-Produkt – die Erforschung und Entwicklung neuer Materialien auf Basis chemischer und chemisch-technischer Forschung hat große wirtschaftliche Bedeutung. Seit jeher ist die Chemie essentieller Teil einer interdisziplinären Wissenschaft und Forschung.
Umso wichtiger ist es, auf ein breit gefächertes naturwissenschaftliches Know-how zurückgreifen zu können und dieses im Patentierungsprozess und bei weiteren IP-Tätigkeiten erfolgreich zu nutzen. Wir bei Prüfer & Partner bieten Ihnen dieses Know-how auch mit einem Schwerpunkt in der Chemie, u. a. in den folgenden Bereichen:
PRÜFER & PARTNER mbB
Patentanwälte • Rechtsanwälte
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D-81479 München
Patentfähig sind beispielsweise neue Substanzen (Molekülstrukturen, Polymere, Additive), Herstellungsverfahren, Anwendungen bekannter Stoffe in neuen Kontexten sowie technische Lösungen auf Basis chemischer Effekte – etwa in der Materialchemie, Katalyse oder Umwelttechnik. Auch neue Werkstoffkombinationen (z. B. Composites) können schutzfähig sein, wenn sie eine technisch messbare Wirkung entfalten.
Gerade in wettbewerbsintensiven Feldern wie der Energietechnik oder Mikroelektronik kommt es auf präzise formulierte Patentansprüche an. Schutzwürdig sind etwa innovative Schichtsysteme, Zusammensetzungen, Dotierungen, Herstellmethoden oder funktionelle Modifikationen, sofern sie neu und erfinderisch sind. Eine strategische Recherche vor der Anmeldung ist hier besonders wichtig.
Chemische Verfahren können oft patentiert werden, wenn sie einen technischen Fortschritt liefern – etwa durch gesteigerte Ausbeute, geringeren Energieeinsatz oder verbesserte Umweltverträglichkeit. In der Praxis sind Verfahrenspatente oft besonders wertvoll, da sie die Nachahmung durch Dritte deutlich erschweren – insbesondere bei komplexen Produktionsschritten.
Ja, sofern sie technisch neuartig sind und z. B. eine bestimmte Reaktion ermöglichen, beschleunigen oder selektiv verändern. Dies gilt sowohl für die chemische Zusammensetzung als auch für die Struktur oder physikalische Form (z. B. Nanopartikel, Gels, Trägermaterialien). Gleiches gilt für Additive in Kunststoffen, Farben, Tonern oder magnetischen Materialien.
Hier spielt neben der Patentfähigkeit auch die regulatorische Umgebung eine wichtige Rolle. Für viele Unternehmen ist es strategisch sinnvoll, frühzeitig Patente anzumelden, um Exklusivrechte an zukunftsweisenden Lösungen zu sichern – etwa bei CO₂-Reduktionsverfahren, Abwasserbehandlung, Verpackungsmaterialien oder funktionellen Inhaltsstoffen.
In der Chemie ist die frühzeitige Veröffentlichung (z. B. in Fachzeitschriften oder auf Konferenzen) ein häufiger Grund für den Verlust der Patentfähigkeit. Um das zu vermeiden, sollte die Anmeldung eines Patents grundsätzlich vor jeder externen Kommunikation erfolgen. Wir beraten Sie gerne zur optimalen Reihenfolge von Schutzrechtsanmeldung und Publikation.
Ein erfahrener Patentanwalt hilft nicht nur bei der Anmeldung, sondern auch bei der strategischen Ausrichtung des IP-Portfolios. Dazu gehören z. B. die Bewertung der Schutzfähigkeit in frühen Entwicklungsphasen, die Identifikation möglicher Schutzlücken, die Formulierung von Lizenzmodellen oder die Vertretung in Einspruchs- und Verletzungsverfahren.
Unsere Fachkompetenz, persönliche Nähe und proaktive Fullservice-Mentalität zeichnen uns als zuverlässige Lösungsfinder aus. Wir sind stolz darauf, dass unsere langjährigen Mandatsbeziehungen im Schnitt über 20 Jahre bestehen – ein Zeichen für das Vertrauen unserer Mandanten in unsere Arbeit.